Pax Terra Musica gGmbH - Friedensfestival 2017


„Wir wollen den Herren der Staatskunst nicht die Kompetenz bestreiten, die alleinige Kompetenz indes, für den Frieden tätig zu sein, können wie ihnen nicht zubilligen.“

Nach den furchtbaren Erfahrungen des 2. Weltkrieges mit seinen etwa 80 Millionen Opfern, haben sich 1945 internationale Politiker zusammengefunden, um für die Weltgemeinschaft verbindliche Reglungen zu beschließen, die Charta der Vereinten Nationen. Um zukünftig Kriege zu vermeiden, wurde einer der entscheidenden Artikel der Charta, das Gewaltverbot beschlossen welches besagt, das Konflikte zukünftig nur mit friedlichen Mitteln zu lösen sind und es keinem Staat erlaubt ist, andere Staaten politisch zu destabilisieren bzw. Konflikte durch die Androhungen von Gewalt zu lösen und/oder Gewalt anzuwenden.

 

1945 Charta der Vereinten Nationen - Zeichner 50 Staaten

Gewaltverbot der UN-Charta

26.06.1945 - Vereinte Nationen - UN Charta * Gründungsvertrag Artikel 2 - Gewaltverbot

  • Absatz 3: Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, dass der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden.
  • Absatz 4: Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.

2017 Charta der Vereinten Nationen - Zeichner 193 Staaten

Das Pax Terra Musica findet vom 23.6.2017 - 25.6.2017 auf dem ehemaligen Militärflughafen Niedergörsdorf bei Jüterbog statt. ​ Adresse: Flugplatzweg 6, 14913 Niedergörsdorf

Das Friedensfestival Pax Terra Musica findet in einer für die Weltöffentlichkeit furchtbaren Zeit statt, da dem s. g. "Krieg gegen den Terror" aktuell ~ 2 Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind und aktuell mehr als 65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind.

 

65 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht

Zu den Fluchtursachen gehören von Menschenhand verursachte Hungerkatastrophen, einem bis heute andauernden Kolonialismus 2.0, erpresserischen Freihandelsabkommen wie z. B. EPA - das afrikanischen Ländern jegliche Entwicklungschancen beraubt, regionale Konflikte um Macht und Ressourcen aber auch die völkerrechtswidrigen Kriege in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen, Jemen etc. nach den Anschlägen 09/11 im Jahr 2001.

 

Krieg gegen den Terror

Die Folgen dieses Krieges ist die Destabilisierung einer ganzen Region um den Nahen Osten und großen Teilen Afrikas, mit massiver Zerstörung von Lebensräumen inkl. staatlicher Infrastrukturen, politischer und religiöser Verfolgung, Folter, Vergewaltigung, Enteignung, Zerstörung privaten Eigentums usw./usf.. Dieser "Krieg gegen den Terror" hat letztendlich der Welt einen massiven Anstieg von Terrorismus (ISIS / Al Qaida / Al Nusra etc.) eingebracht, der mittlerweile auch in europäischen Städten angekommen ist. 

 

Ulrich Kienzle - deutscher Journalist und Nahost-Experte, bezeichnet den von den USA angeführten Krieg gegen den Irak am 15.02.2017 in der ARD-Sendung Maischberger "Trump gegen den Rest der Welt?", als "Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts"! Peter Scholl Latour, Dr. Michael Lüders, Dr. Daniele Ganser und Tim Anderson haben zu den Kriegen im Nahen Osten mehrere Bücher veröffentlicht, die wissenschaftlich fundiert, die Hintergründe dieser entsetzlichen Kriegsentwicklungen und Bedrohungen der Neuzeit beschreiben, die mittlerweile zu einem 3. Weltkrieg führen können. In der Phönix-Runde vom 23.03.2017 "Anschlag in London - wie bekämpft man den Terror", stellen Bruno Schirra (Terrorismusexperte) bzw. Andreas Zumach (Korrespondent in Genf) den "Krieg gegen den Terror" aufgrund seiner erzielten Ergebnisse dezidiert in Frage. 

 

Nie wieder darf von deutschem Boden Krieg ausgehen! (Willi Brandt)

Die derzeitigen Kriege und Konflikte werden zusätzlich durch exorbitante Rüstungsexporte bzw. Unterstützungsleistungen für Regime befeuert - auch mit Beteiligung von Deutschland, die die UN-Charta und Menschenrechte ignorieren und permanent missachten. 

 

Die Uni Tübingen hat in ihrer Studie "Deutsche Rüstungsexporte - Eine Handreichung" Stand Dezember 2016 erforscht, das 83% der Deutschen Rüstungsexporte in Krisengebiete ablehnen. Im Kontext Causa Bundeswehr wurde am 05.05.2017 auf N24 folgendes Umfrageergebnis zum Ansehen der Bundeswehr zitiert in dem es heißt, "75% der Deutschen lehnen jeglichen Einsatz von Waffengewalt in Krisengebieten ab".

 

Eine breite und öffentliche Debatte darüber, welche Stellung die Bürger in Deutschland zu den Rüstungsexporten in Krisengebiete wie z. B. an Saudi Arabien, gegenüber den Bundeswehreinsätzen in Afghanistan, Irak, Syrien, Mali etc. einnehmen bzw. wie sich die Bevölkerung zu den US-Stützpunkten in Ramstein mit seiner Relaisstation und völkerrechtswidrigen US-Drohnenkriegen, der Modernisierung von US-Atombomben in Büchel, der Stationierung der Bundeswehr an russischer Grenze oder zu der massiven Militarisierung und Aufrüstung Deutschlands positionieren, diese Debatte wird in den deutschen Leitmedien defacto komplett ausgeblendet.

 

Aus den genannten Gründen hat sich die Medienagentur Manager4Business entschlossen, pro bono ausgesuchte Organisationen und deren Projekte zu unterstützen. Im Kontext Frieden und Krieg, Fluchtursachen, Migrationspolitik, Integration, Inklusion und Völkerverständigung, unterstützt die Medienagentur folgende Organisationen  und Projekte, wie z. B.:

  • Nijinski Arts Internacional - Förderung von internationalem Austuasch von Kunst, Kultur und Bildung e.V.
  • Initiative für Mehr Menschlichkeit - Schluss mit Hass
  • Stoppt die Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TISA, EPA und Co.
  • Stop the War in Jemen
  • Vortrag von Dr. Daniele Ganser - Schweizer Friedensforscher, im Cottbuser Weltspiegel am 07.04.2017, eine Veranstaltung der Friedenskoordination Cottbus
  • Ostermarsch 2017 der Friedenskoordination Berlin (Friko)
  • Pax Terra Musica - Friedensfestival 2017

Frieden, Gerechtigkeit und Völkerverständigung ist die beste Fluchtursachenbekämpfung!

Dr. Daniele Ganser am 07.04.2017 im Weltspiegel Cottbus (Dauer 01:56:28)  

Jürgen Grässlin am 15.07.2017 beim Berliner Ostermarsch (Dauer 19:23)  


12.02.2017 - Statement für Völkerverständigung und Abgrenzung zu Rassismus und Hetze (Dauer: 00:28)

17.02.2017 - Pax Terra Musica - Warum es ein Friedensfestival braucht! (Dauer: 04:28)


03.10.2015 - Irmela Mensah-Schramm und Mathias Tretschog gründen die Initiative Schluss mit Hass (Dauer: 02:20)

2011 bis heute - Nijinski Arts Internacional e.V. - Migrants Association (Refugees machen TV, aktuell  36 Sendungen)



Stellungnahme zu wiederkehrenden Vorwürfen gegen Pax Terra Musica


„Die erste Pflicht aller Journalisten müsste doch sein, nicht gegen irgendeinen Feind, sondern gegen den Krieg mobil zu machen!“

Konstantin Wecker

 

Häufig verwendete Begriffe gegenüber Pax Terra Musica und Stakeholder

(Definitionen Begrifflichkeiten und Assoziierungen siehe Wikipedia)

Antisemitismus

Rassismus

Homophobie

Islamismus 

Antifeminismus 

Linksextremismus

Rechtsextremismus

Weltverschwörung

Verschwörung

konspirativ 

illegal

illegitim

kriminelle Vereinigung

Illuminaten

 

esoterisch-okkultistisch

Rechte Esoterik

Esoterischer Nationalsozialismus

Braune Esoterik

Völkische Esoterik 

Heinrich Himmler 

Rudolf Heß 


Quellen 

Jonas Fedders - Freier Journalist, schreibt für das Blatt JungleWorls
Jonas Fedders - Twitter

Richtigstellungen

05.05.2017 - Falkensee

Persönliche Stellungnahme von Malte Klingauf - Geschäftsführer Pax Terra Musica

Nach dem selbst Kritiker mittlerweile das Video verbreiten, hat sich Malte Klingauf entschlossen die Stellungnahme allen Interessierten öffentlich zur Verfügung zu stellen. Immer wieder wird das Festival Pax Terra Musica als auch deren Aussteller und Organisatoren angegriffen, verleumdet, diffamiert und deren Reputation geschädigt.

(Dauer 51 Minuten)

06.04.2017 Falkensee

Malte Klingauf, Geschäftsführer der Pax Terra Musica gGmbH

Wiederholt wurden wir von der Presse angefragt, warum dieser oder jener Aussteller oder Musiker bei uns auf dem Festival ist. Dabei wird leider zum Teil auch versucht, uns in eine Ecke von Verschwörungstheoretikern und sogar Rechtsextremen zu stellen. Das ist nun ausgerechnet bei unserer Organisation und dem Engagement ihrer Mitglieder, die hier auf der Seite „Über Uns“ auch zu finden sind, besonders skurril. Auch an unseren Beiträgen, vom Bedingungslosen Grundeinkommen über Friedens-Workshops bis hin zu einer Ausstellung "Hass vernichtet


und Bunte Farben gegen Braune Parolen von Irmela Mensah-Schramm, sehen wir uns im Gegenteil in der Tradition des antifaschistischen Widerstands. Unabhängig von der politischen Einstellung der Organisatoren ist das Pax Terra Musica Friedensfestival aber für alle friedlichen Menschen und Organisationen offen.

 

Das bedeutet, dass wir natürlich nicht mit allen Meinungen jedes einzelnen Redners und Ausstellers übereinstimmen. Eine gemeinsame Friedensbewegung kann sich aber nur im Dialog finden. Gerade in den aktuellen Zeiten diskutieren die Menschen hauptsächlich in schriftlicher Form, was durch den Mangel an Gestik und Mimik die schlechteste Kommunikationsform ist, besonders bei emotional aufgeladenen Themen.
Bei Pax Terra Musica finden die Gespräche endlich einmal wieder von Angesicht zu Angesicht statt, was hoffentlich viele Missverständnisse auflösen wird.

 

Natürlich prüfen wir jeden Teilnehmer und Aussteller unseres Festivals, und wir bleiben auch bei unserer Aussage: Sollten wir im Nachhinein von eindeutig rassistischen, faschistischen oder menschenverachtenden Aussagen der Beteiligten erfahren, werden wir uns auch wieder von ihnen trennen. Dies ist in allen Verträgen und Vereinbarungen mit unseren Partnern auch klar vermerkt und wird von uns konsequent umgesetzt.


Wir haben viele großartige Aussteller, Redner, Musiker und aktive Menschen bei uns und wir freuen uns auf ein friedliches Festival mit dem ganz besonderen Gefühl der Verbundenheit zwischen den Menschen, das wir bei all unseren Veranstaltungen erleben können.

 

Friedliche Grüße

Euer Pax Terra Musica Team

 



13.02.2017 Berlin/Königs Wusterhausen

In eigener Sache - Diffamierungen der Pax Terra Musica gGmbH

Sehr geehrte Unterstützer, Aussteller, Musiker, DJs, Geschäftspartner und zukünftige Besucher,

Ist der antifaschistische Konsens in der Friedensbewegung gefährdet? Eine Flugschrift zu Querfrontdebatten, Diffamierungen und Medienkompetenz von Karl-Heinz Peil
PDF-Download - Eine Flugschrift zu Querfrontdebatten, Diffamierungen und Medienkompetenz von Karl-Heinz Peil

aufgrund aktueller Entwicklungen sehen wir uns leider gezwungen Sie auf folgenden Sachverhalt aufmerksam zu machen.

 

Die Pax Terra Musica gGmbH solidarisiert sich mit allen Menschen - egal welcher Religion, Hautfarbe, Herkunft und sexueller Orientierung, die von Unrecht, politischer Verfolgung, Vertreibung, Androhung von Gewalt und Verschleppung, Kriegen respektive Zerstörung ihrer Existenz- und Lebensgrundlagen betroffen sind. Pax Terra Musica distanziert sich ausdrücklich von Rassismus, Faschismus und rechtem oder linkem Extremismus. Unser politisches Statement und Anliegen für den Frieden und Völkerverständigung ist für jeden Interessenten nachlesbar, unter: 
► www.pax-terra-musica.de/presse.

 

Leider gibt es Akteure und Organisationen in Deutschland, die es sich offenbar zur Aufgabe gemacht haben, ein Erstarken der Friedensbewegung auch mit Mitteln des Rufmords zu verhindern. Diese Akteure, welche sich oft hinter dem Schleier der Anonymität verstecken, schrecken leider nicht davor zurück mit unhaltbaren Unterstellungen gegen die Pax Terra Musica gGmbH zu agieren und den Organisatoren rechtsextremistische, antisemitische bzw. Querfrontideologien anzudichten. Die Organisatoren des Friedensfestivals Pax Terra Musica distanzieren sich ausdrücklich von solchem unseriösen Vorgehen, Vorwürfen und Unterstellungen (siehe Statement 12.02.2017)!

 

Da in der Vergangenheit bereits mehrfach auch Partner von Veranstaltungen direkt angeschrieben wurden, möchten wir Sie nun darum bitten; sollten Sie mit solchen unhaltbaren Vorwürfen gegen Pax Terra Musica und ihre Organisatoren konfrontiert werden, sich ein eigenes Urteil zu bilden und gegebenenfalls das Gespräch mit uns zu suchen.

 

Gern können Sie sich dazu auf unserer Internetseite über unsere Partnerorganisationen und Projekte unserer Organisationsmitglieder informieren.
► http://www.pax-terra-musica.de/ueber-uns

In diesem Sinne wünschen wir uns allen ein schönes, friedliches und erfolgreiches Friedensfestival 2017


Mit musikalischen Grüßen!

 

Malte Klingauf - Geschäftsführer Pax Terra Musica gGmbH

Mathias Tretschog - Pressesprecher Pax Terra Musica gGmbH und Inhaber Medienagentur Manager4Business &

das Organisations-Team von Pax Terra Musica

14.02.2017 - Malte Klingauf Interviewgast zu Pax Terra Musica bei Ken Jebsen

Dauer: 40:28

25.02.2017 - Berlin: 2. Parteitag der Humanistischen Friedenspartei (HFP) - Aussteller auf Pax Terra Musica

Dauer: 21:52




Offener Brief an haGalil wegen Diffamierung Friedensfestival 2017 und seiner Organisatoren

27.12.2016 Falkensee/Königs Wusterhausen

Mathias Tretschog - Pressesprecher Pax Terra Musica gGmbH & Inhaber der Medienagentur Manager4Business 

Malte Kingauf - Geschäftsführer Pressesprecher Pax Terra Musica gGmbH

haGalil - Jüdisches Leben Online // Online-Nachrichtenmagazin von Dr. Andrea Livnat
haGalil - Jüdisches Leben Online // Online-Nachrichtenmagazin von Dr. Andrea Livnat

Sehr geehrte Frau Dr. Andrea Livnat,

am 18. Dezember 2016 hat der/die Autor*in K. Schmitt von redoc - research und dokumentation, den Artikel „Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten“, auf Ihrem Online-Nachrichtenmagazin für Jüdisches Leben veröffentlicht (www.hagalil.com/2016/12/pax-terra).  

 

K. Schmitt  erhebt u. a. in dem Artikel gegen Malte Falkenteich - Geschäftsführer und den Pressesprecher Mathias Tretschog der gemeinnützigen GmbH Pax Terra Musica, schwere und unhaltbare Vorwürfe, die Veranstalter des gleichnamigen Friedensfestivals vom 23.06. bis 25.06.2017 in Niedergörsdorf sind.

 

Die Vorwürfe sind so elementar, das wir diese nicht unkommentiert in der Öffentlichkeit und im Internet stehen lassen können und seitens von haGailil bzw. dem/der Autor*in K. Schmitt - redoc research & documentation, keine Bereitschaft besteht, trotz ausführlicher Korrespondenz die Anschuldigungen und Denunziationen aus dem Netz zu nehmen.

 

"Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir widerspruchslos hinnehmen."

A.Schoppenhauer

K. Schmitt zu Malte Klingauf – Gründer & Geschäftsführer der gGmbH Pax Terra Musica

„Malte Klingauf, einer der Moderatoren der „Montagsmahnwachen für den Frieden“ in Berlin, ist Geschäftsführer der Pax Terra Musica gGmbH i.G. in Falkensee bei Berlin. Nach dem derzeitigen Stand ist er der Hauptorganisator des Musikfestivals in Niedergörsdorf.

 

Aus seinen Facebook-Beträgen und Kommentaren Klingaufs wird deutlich, für welche politischen Themen er sich interessiert. „Das der 11.9. nicht so abgelaufen ist, wie sie uns erzählen ist doch klar“, posaunt er heraus. Und „wie soll denn ein Gebäude gerade einstürzen, wenn eine Seite brennt? Von WTC7 will ich gar nicht anfangen.“ Ein verschwörungideologischer Glaube wie dieser ist wesentlicher Bestandteil dessen, was Sympatisant_innen dieser neue „Friedensbewegung“ eint und zusammenhält. Immer wieder stößt man bei ihnen auf die Frage „Cui Bono?“, wem nützt es. ...

 

 Richtigstellung

Malte Klingauf ist bekennender Friedensaktivist, Musiker, Betreiber des Online-Informationskanal NachGerichtet, er ist Gründungsmitglied bzw. Mitglied des Vorstandes der Humanistischen Friedenspartei sowie Gründer und Geschäftsführer des Startup-Unternehmens Pax Terra Musica als gemeinnützige GmbH nach deutschem Recht mit allen seinen besonderen Auflagen, die eine Gemeinnützigkeit voraussetzt.

 

Die Vorwürfe von K. Schmitt gegenüber Malte Klingauf beziehen sich,  u. a. sehr ausführlich, auf sein Engagement als Moderator der Berliner Mahnwachen. Die Anfang 2014 ins Leben gerufene Mahnwachen Bewegung breitete sich damals wie ein Lauffeuer im deutschsprachigen Raum aus. Viele junge Menschen fanden endliche eine Möglichkeit ihrem Frust über eine Kriegspolitik gegenüber der Ukraine eine Stimme zu geben. Dies geschah wohl gemerkt bereits vor den Todesschüssen auf dem Maidan und der Angliederung der Krim an Russland.

 

Eine der negativen Erfahrung die die Organisatoren der Mahnwachen  machen mussten, liegt in der anfänglichen Naivität der Mahnwachen. Man freute sich über den wachsenden Anstieg von Mahnwachen in ganz Deutschland und übersah dabei jedoch, dass es natürlich auch Mahnwachen gab, die von rechtsextremen organisiert wurden. Man sprach in Berlin voller Stolz von bis zu 120 Mahnwachen, ohne sich zu fragen, wie viele davon wirklich den ursprünglichen Gedanken weiter trugen.

 

Heute sind die Mahnwachen Berlin eine kleine Gruppe von Friedensaktivisten, die zusammengewachsen und zusammen gewachsen sind. Schon lange ist nicht mehr wie anfänglich die FED alleiniger Adressat zu kritisierender Politik. Ganz im Gegenteil, sucht man heute die Veränderung im eigenen Handeln. Es geht um Aufklärung, Information und um Selbsterkenntnis. Denn nur wenn Menschen unserer heutigen medialen Gesellschaft Hintergründe aktueller dramatischer Entwicklungen erklärt und sich somit eine eigene Meinung bilden kann, können sie sich frei entscheiden - u. a., welche Partei/Parteienkoalition bzw. Kanzler*in nach den Bundestagswahlen 2017 das Vertrauen ausgesprochen bekommt.


Es gibt leider weiterhin Mahnwachen, die dem rechten Spektrum zugerechnet werden können, mit diesen Mahnwachen gab und gibt es keine Kontakte auch wurde eine Zusammenarbeit mit rassistischen, menschenverachtenden und extremen Personen bzw. Gruppen dezidiert ausgeschlossen.

 

Malte Klingauf bringt seine politischen Standpunkte und Forderungen klar und nicht unnötig verkompliziert auf den Punkt. Er benennt Akteure die für ihre Entscheidungen und Handeln Verantwortung tragen oder übernehmen müssten - ohne diese zu diskreditieren oder zu verunglimpfen, beim Namen und bietet bei inhaltlichen Klärungsbedarf, konsequent Gesprächsbereitschaft an. Selbstkritisch zieht Malte Klingauf öffentlich Bilanz, wenn sein Engagement, seine Entscheidungen oder Projekte nicht den erhofften Erfolg hatten (siehe Lichterkette 2015 München-Berlin Erklärung).

 

Politische Statements von Malte Klinauf auf YouTube


K. Schmitt zu Mathias Tretschog – Presssprecher der gGmbH Pax Terra Musica

"... Beworben wurden die Proteste gegen die Bilderberg-Tagung in Dresden in einem Video-Statement von Malte Klingauf sowie mit drei Posts auf der Facebookseite von Mathias Tretschog, dem Presseverantwortlichen des „Pax Terra Musica – Festivals“. In einem seiner Beiträge verlinkte Tretschog ein Facebook-Post des Livetickers von Eingeschenkt.tv, einer Videoplattform aus dem rechten Querfrontmilieu. Das dieser Artikel des Selfmade-Managers Tretschog aus Königs-Wusterhausen kein Ausrutscher war, bewies sein Aufruf zur Unterzeichnung einer „Petition für Abzug der US-/UK-Truppen aus Deutschland“, die Christoph Hörstel, Chef der Partei „Deutsche Mitte“, im Sommer 2016 initiiert hatte. […]

 

Tretschog, der bisher nicht durch direkte Kontakte zur neuen „Friedensbewegung“ auffiel, positioniert sich bezüglich des geopolitischen Weltgeschehens im traditionellen Freund-Feind-Denken. Dieses Denken, das auf dem altlinken Mythos der guten Sowjetunion einerseits und den bösen imperialistischen Amis andererseits beruht, scheint seine Schnittstelle zur verschwörungsideologischen Querfrontszene zu sein.

 

Im der mythisch aufgeladenen Ideologie dieser angeblichen Friedensszene wird beispielsweise das Leid durch russische Bomben im Syrienkrieg als „essenziellen Beitrag zur Lösung des Syrienkonflikts“ verklärt, während ausschließlich die andere Seite als Aggressor dargestellt wird. ...“

 

► Richtigstellung

Mathias Tretschog, der von K. Schmitt titulierte „selfmade Manager“, ist Inhaber der Medienagentur Manager4Business, die sich auf die Entwicklung ganzheitlicher Kommunikationsstrategien für zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen und Vereine spezialisiert hat und aus der Unternehmensberatung Kompetenzteam Europa hervorging, die Niederlassungsründungen von Unternehmen innerhalb der Europäischen Union und Ländern darüber hinaus begleitete.

 

Seine beruflich bedingten Stationen waren bisher Spanien, Österreich, Schweiz, die USA und Russland. In der Unternehmensphilosophie von Manager4Business heißt es wörtlich: „Das Schaffen und Wirken von Manager4Business für zivilgesellschaftliche Organisationen orientiert sich an den humanistischen Grundgedanken Humboldts respektive des ehrbaren Kaufmanns, wie: …“

 

Mathias Tretschog ist gelernter Kfz-Schlosser, hat zwei Studienabschlüsse – Betriebswirt mit Wirtschaftsdiplom, Marketing und Vertriebs-Ökonom und ist Sachbuchautor von „Chancen und Risiken bei Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit“ und „Ganzheitliche Kommunikationsstrategien für Startup-Unternehmen“, die beide beim GRIN-Verlag erschienen. 

 

Die Tätigkeit als Pressesprecher bei der gGmbH Pax Terra Musica, führt er wie alle anderen Mitglieder des Organisationsteam, ehrenamtlich aus.

 

Neben der Tätigkeit als Pressesprecher war Mathias Tretschog bis April 2016 ehrenamtlicher Gründer und Sprecher der Willkommensinitiative Zu Gast in KW. Zu Gast in KW (Königs Wusterhausen) ist eine Initiative die Auffordert, Willkommenskultur tagtäglich zu leben! Eine Initiative, die alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft und ihrer Ziele, unabhängig ihrer Hautfarbe, Geschlecht, persönlichen Neigungen und Möglichkeiten ermuntert sich zu engagieren - das was einmal vor 1914 in Deutschland begann nicht zu vergessen, in Gedenken daran das Heute zu gestalten und unsere Gesellschaft für zukünftige Generationen so vorzubereiten, das alle Menschen – egal wo her sie kommen, friedlich und gemeinsam miteinander ein erfüllendes Leben leben können.

 

Weiterhin ist Mathias Tretschog ehrenamtlicher Sprecher der Initiative Schluss mit Hass, die er gemeinsam mit der Friedensaktivistin Irmela Mensah-Schramm gründete. Die Initiative „Schluss mit Hass - Gebt dem Hass keine Chance!“, ist ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis, bestehend aus: Engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, privaten Initiativen, Willkommensinitiativen, Organisationen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Kirchen sowie kommunalen Entscheidungsträgern in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus. Bei Schluss mit Hass werden Buchlesungen, Ausstellungen, Filmvorführungen und Workshops, die sich gegen rechtes Gedankengut und Hass und seine furchtbaren Auswüchse richten, organisiert.

 

Bei Migrants Association – Nijinski Arts Internacional ist er ehrenamtlich Vorstandsvorsitzender. Migrants Association ist ein Projekt von Nijinski Arts Internacional e. V. zur Vernetzung von Vereinen und Initiativen in der Region Berlin und Brandenburg, die sich dem Thema Völkerverständigung und Integration von Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund durch Kunst, Kultur und Bildung widmen. Zu den aktuellen Projekten des Vereins gehört eine Sendereihe von TV-Talkshows „Speak out – sag deine Meinung“, wo Sendungen zu Fluchtursachen, Demokratie, Religion, Ankommen und Leben in Deutschland von und mit Refugees, produziert werden.

 

Die politischen Kernforderungen von Mathias Tretschog zum Thema Friedenspolitik, Migrationspolitik und Wirtschaftspolitik sind ebenfalls für jeden interessierten Leser im Internet einsehbar, er engagiert sich als  Gründungsmitglied in der Humanistischen Friedenspartei. 

 

Politische Statements von Mathias Tretschog auf YouTube


K. Schmitt zum Friedensfestival vom 23.06. bis 25.06.2017 in Niedergörsdorf

Startseite Pax Terra Musica - Friedensfestival vom 23.06. bis 25.06.2017 auf dem alten Militärflugplatz in 14913 Niedergörsdorf bei Jüterbog (südlich von Berlin)
Pax Terra Musica - Friedensfestival vom 23.06. bis 25.06.2017 auf dem alten Militärflugplatz in 14913 Niedergörsdorf bei Jüterbog (südlich von Berlin)

„… In diesem postfaktischen Modell, sich simplifizierend das Geschehen auf der Welt zu erklären, findet sich neben den Anhängern der neuen „Friedensbewegung“ auch die Menschen wieder, die jeden Montag bei PEgIdA ihren Unmut auf die Straße tragen.

 

Sichtbares Resultat der sich ähnelnden ideologischen Glaubensrichtungen war die zeitweilige Teilnahme bekannter NPD-Funktionäre, Reichsbürger sowie Holocaustleugner bei den „Mahnwachen für den Frieden“. Weder die neue „Friedensbewegung“ mit ihrer Querfrontideologie und einem „Friedensfestival“, wie es Ende Juni 2017 Niedergörsdorf geplant ist, noch PEgIdA mit ihrem „Merkel muss weg“-Gegeifere bei den montäglichen Aufmärschen werden dazu beitragen, die Welt friedlicher und menschlicher zu machen.“

► Richtigstellung

Verschwörungsideologische Querfrontszene?

Alle oben aufgeführten Informationen, ob zu Malte Klinkauf zu Mathias Tretchog als auch zu dem Friedensfestival mit allen aktuellen Ausstellern, Referenten, Workshops und Musikern, sind ohne großen Zeitaufwand für alle Interessierten im Internet abruf- und einsehbar, die eindeutig belegen, das die Vorwürfe von K. Schmitt - Verbindungen zu einer verschwörungsideologischen Querfrontszene, zu PEGIDA, AfD, NPD oder anderen rechtsextremen Personen bzw. Organisationen etc. unhaltbar sind. 

 

Wer ist K. Schmitt redoc – research & documentation?

Auf der Internetseite bzw. der Facebook-Seite von redoc – research & documentation, sind leider keine gesetzlichen Pflichtangaben nach deutschem Recht - wie es das Telemediengesetz § 5 und § 55 Rundfunkstaatsvertrag im besonderen Abs. 2 für redaktionelle Beiträge in der s. g. Impressumspflicht vorschreibt, auffindbar (Stand: 25.12.2016).

 

Nicht nur das K. Schmitt gegen geltendes Internetrecht in Deutschland verstößt, bedeckt sich der/die Autor*in mit dem Mantel der Anonymität. K. Schmitt hat sich ein vorgefertigtes und unveränderbares Bild vorab zu den Recherchen zurechtgelegt, was er/sie von Klingauf, Tretschog und dem Friedensfestival zeichnen wollte und sucht sich aus einer Vielzahl von Statements nur jene Post und Artikel raus, die der vorgefertigten Meinung aus der eingeschränkter Wahrnehmung S. irgendwie entsprechen könnten, einem " Friedensfestival mit rechten Referenten".

 

21.12.2016 - Klarstellung Pax Terra Musica auf haGalil  - Ein Kommentar zu “Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten”
21.12.2016 - Klarstellung Pax Terra Musica auf haGalil - Ein Kommentar zu “Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten”

Das Friedensfestival  ist aber - neben zahlreichen anderen Themen von Klingauf und Tretschog wie: Protest und Kritik an den Freihandelsabkommen CETA, TTIP, TISA, EPA, NAFTA; die Kritik am westlichen militärindustriellen Rüstungskomplex mit seinen weltweiten Waffenexporten auch an diktatorische Staaten; die Stationierung, Aufrüstung und Modernisierung von Atomwaffen auf deutschem Boden in Büchel; die Spekulationen auf Lebensmittel und kriminellen Machenschaften der Finanzwelt; die offenen Positionierungen gegen Rechtsextremismus inkl. der Organisation von Anti-AfD-Demonstrationen und Demonstrationen gegen Rechtsextremismus, das ausgeprägtes Engagement in der Flüchtlingspolitik inkl. die Unterstützung  bzw. Initiierung von Petitionen und offenen Briefe,  nur ein Teil gesellschaftspolitischen Engagement.

 

Die berechtigten Kritiken an den Regime Changes der letzten Jahre durch die USA-Administrationen inkl. dem Ukraine-Russland-EU-Konflikt, die völkerrechtswidrigen Kriege der NATO-Staaten in Ex-Jugoslawien, im Irak, Afghanistan, Libyen, dem Totalversagen der Weltgemeinschafft in Syrien etc., inkl. den völkerrechtswidrigen Drohnenkriegen gegen Jemen von deutschem Boden aus, werden von K. Schmitt verklärt und Tretschog angehaftet, die durch nichts zu belegen sind, weil es dem politischen Denken bzw. Handeln in keiner Weise - weder von Klingauf noch Tretschog, entspricht!

Was die Organisatoren als auch Musiker des Friedensfestivals darüber hinaus für nicht redlich und unseriös halten ist, das K. Schmitt das Friedensfestival in Verbindung mit AfD, PEGIDA, Reichsbürgern, NPD, Lügenpresse, Galgen-Nachbildung etc. bringen.

 

K. Schmitt ist in ihrer Recherchearbeit ebenfalls verborgen geblieben, das Tretschog als Gründer und Sprecher der Initiative Schluss mit Hass, einer der Initiatoren des Offenen Briefes an unsere Bundeskanzlerin mit dem Titel „Merkel muss weg?  Hass muss weg!“, ist und Malte Klingauf zu den Erstzeichnern gehört.

 

Genauso wie bei PEGIDA und Co. nicht jeder Demonstrant ein Nazi, Reichsbürger, NPD-Anhänger u. ä. ist - das ist nur ein Bruchteil der Demonstranten, aber ein besonders sichtbarer, war die große Mehrheit der Mahnwachen von Rechtsradikalen nicht besetzt, auf die sich K. Schmitt bezieht.

 

Klingauf und Tretschog, haben der Inhaberin Dr. Andrea Livnat und ihrer Redakteur*in K. Schmitt dazu sehr umfangreiche Materialien zukommen lassen, wo eindeutig hervor geht, das Malte Klingauf und Mathias Tretschog sich ausdrücklich von der rechtsextremen Szene distanzieren. Und trotzdem werden durch K. Schmitt die Organisatoren und alle anderen Akteure, wie Aussteller, Musiker, Referenten des Friedensfestival und zukünftige Besucher als AfD-, NPD-, PEGIDA-Anhänger und Co. - obwohl das Festival erst erst im Juni 2017 stattfinden wird, denunziert.  

 

Wie ausführlich und verifizierbar dargestellt sind die Aussagen von K. Schmitt von bewusst falschen Darstellungen, unhaltbaren Vorwürfen und Diffamierungen aller Protagonisten des Festivals geprägt. K. Schmitt agiert hier unter dem Deckmantel der Anonymität genau so, wie es "Besorgte Bürger" deutschen Medien unter dem Begriff "Lügenpresse" vorwerfen und begibt sich somit auf selbige Ebene, die Sigmar Gabriel als Pack bezeichnet hat. 

 

haGalil jüdisches Leben Online

Dr. Andrea Livnat, die die Inhaberin und redaktionelle Verantwortliche im Sinne des Rundfunkstaatsvertrages ist, erklärt auf ihrer Internetpräsenz haGalil deutsch-jüdisches Leben in Deutschland, das die Meinungen der Autoren auf haGalil nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber bzw. Gesamtredaktion ist.

 

Dennoch stellt Frau Dr. Livnat ihr deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazin K. Schmitt als Plattform zur Verfügung, die sich mit ihren eigenen Facebookseiten und Websiten zu research & documentation in die Anonymität begibt und Unternehmen und Einzelpersonen des öffentlichen Rechts denunziert und diffamiert. Dieser Verantwortung kann sich Frau Dr. Andrea Livnat, die laut ihrem Büro in München in Israel lebt und arbeitet, nicht entziehen. Mit ihrem jüdischen Nachrichtenmagazin stellt Frau Dr. Andrea Livnat ihre eigenen Ansprüche in Frage, die sie unter Antisemitismus - Judenhass gestern und heute formuliert und schreibt eine neue Geschichte von Lüge und Hass dazu.

 

Dr. Andrea Livnat veröffentlicht auf Ihrer Seite haGalil unter Hintergrund, Anitsemitismus folgenden Beitrag: Antisemitismus - Judenhass gestern und heute

Ist die Geschichte der Menschheit eine unendliche Geschichte von Lüge und Hass? Ja, auch. Aber sie ist auch eine Geschichte von Wahrheit, Aufklärung und Solidarität - gegen Lüge, Hass und Gleichgültigkeit. …“.

 

Der/die Autorin K. Schmitt, platziert auf ihrer/seiner Facebookseite – auf der auch der Artikel „Neue „Friedensbewegung“ plant Festival mit rechten Referenten„  veröffentlicht wurde folgende Beschreibung:

„ReDoc setzt sich das Ziel, über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in den Bereichen Rassismus, extreme Rechte und Antisemitismus aufzuklären.“.

 

Das dramatische Paradox an der Veröffentlichung von K. Schmitt auf dem deutsch-jüdischen Nachrichtenmagazin haGalil von Dr. Andrea Lavni ist, das ausgerechnet ein jüdisches Magazin sich postfaktischer Machenschaften bedient und Aktivisten gegen Rechtsextremismus, Aktivisten für Frieden und Unterstützer von Refugees und einer humanistischen Migrationspolitik in Deutschland wie Malte Klingauf und Mathias Tretschog, von einer anonymen K. Schmitt in einer verschwörungstheoretischen Querfront und rechtsextremen Szene verortet werden.

 

Wir, Malte Klingauf und Mathias Tretschog, können nur hoffen, das sich K. Schmitt und Dr. Andrea Livnat bewusst sind, in welchen territorialen und zeitlichen Kontext ihr absurder Aktionismus fällt und für deren Folgen, beide dann die persönliche Verantwortung für ihre Denunziation zu übernehmen haben.

 

Rechtsextremismus 1990 bis 2016 im Land Brandenburg

Buchlesung am 06. Juli 2016 in Königs Wusterhausen zum NSU-Untergrund im Land Brandenburg
Buchlesung am 06. Juli 2016 in Königs Wusterhausen zum NSU-Untergrund im Land Brandenburg

Buchlesung Generation Hoyerswerda

Veranstalter am 06. Juli 2016 sind die Mitgliedsinitiativen des Aktionsbündnisses Brandenburg: Bündnis gegen Rechts Königs Wusterhausen, Bürgerinitiative Zossen zeigt Gesicht sowie Schluss mit Hass – Mathias Tretschog und die Fraktion Die Linke im Kreistag LDS.

 

Dieses Buch, veröffentlicht im Februar 2016,  zeichnet nach, wie sich brandenburgische Neonazis radikalisierten, Untergrundzellen aufbauten und Anschläge begingen. Dabei geraten auch die Rolle des Verfassungsschutzes und Verbindungen in das Netzwerk der Terrorgruppe NSU in den Fokus. Schließlich wird gezeigt, wie Neonazis der »Generation Hoyerswerda« heute die Proteste gegen Flüchtlingsheime anfachen: Droht eine Welle rechter Gewalt – mit Pogromszenen wie vor 25 Jahren? 

 

Andrea Röpke S. 236 – 250

„… Nach Recherchen des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind vom Herbst 2013 bis November 2015 über 80 brandenburgische Facebook-Seiten entstanden, die gegen die Aufnahme von Flüchtlingen mobilisieren. Die Gruppen sind in den meisten Fällen mitnichten unorganisiert. Die Stimmungsmache erinnert an die Mobilisierung im Vorfeld der Pogrome in den 1990er Jahren.  […] Heute wähnt sich die Neonazi-Szene kurz vor dem Bürgerkrieg. Nicht mehr nur Parteien wie Der III. Weg oder Die Rechte propagieren offen den Kampf. Auch aufgebrachte Pegida-Anhänger wollen „das System überwinden“, „Parteien abschaffen“ oder „Volksverräter ihrer gerechten Strafe“ zuführen. …“

 

Meinungsfreiheit vs. politische Streitkultur

K. Schmitt: „… Den etablierten Medien von ARD, über ZDF bis hin zu den zahlreichen Zeitungredaktionen werfen die Aktivist_innen der neuen „Friedensbewegung“ Zensur und Meinungsmache vor. …“

 

Unser Grundgesetz hält zum Thema „Zensur und Meinungsmache“ den Artikel 5 zur Meinungs- und Pressefreiheit bereit, in dem es heißt:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. 

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. 

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

 

Im Artikel 5 Meinungsfreiheit ist jedoch nicht verankert, das anonyme Autoren - deren Redlichkeit, Seriosität und fachliche Kompetenzen - wie z. B. von K. Schmitt, in Frage gestellt werden müssen. Es ist nicht verankert, das Meinungen Andersdenkende - ob Menschen die berechtigt oder unberechtigt Medien kritisieren oder  Menschen, die Entscheidungen von Volksvertretern oder Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens bzw. Wirtschaftsentscheider kritisieren - die nicht in das eigene Weltbild der Ankläger passen, dann denunziert, diffamiert und in ihrer persönlichen Ehre verletzt werden dürfen.

 

Wenn in der politischen Diskussion und Darstellung von Inhalten es in Deutschland nicht mehr möglich ist, Kritik zu formulieren, Visionen, Ideen, Lösungsvorschläge, Meinungen, Proteste u. s. w. zu äußern, ohne dass man von selbsternannten, zensurwütigen „Aufklärern in rechts- oder linksextreme Lager von Querfrontdenkern, Verschwörungstheoretikern bis hin zu Populisten etc. verfrachtet wird, schadet es nicht nur einer sachlichen, konstruktiven politischen Arbeit, offenen Bekenntnissen und bürgerliches Mitgestaltungsrecht im Sinne von mehr Demokratie, es schadet unseren im Grundgesetz verankerten Grundrechten und Demokratie in seiner Gesamtheit. 

 

Autoren*innen wie K. Schmitt und andere, die ihre Art des politischen Wirkens ebenso ausrichten, sollten sich genau überlegen, was sie mit ihrem Aktionismus erreichen wollen und wem es letztendlich nutzen soll bzw. wird. Soll unsere Gesellschaft mehr Demokratie wagen oder soll unsere Demokratie erneut in eine Zeit der Bücherverbrennungen oder Gleichschrittes abrutschen?

 

Die Redaktion des deutsch-jüdisches Nachrichtenmagazin haGalil kann überlegen, ob Sie Autoren*innen wie K. Schmitt eine Plattform stellen möchte, wo Aktivisten für mehr Demokratie in Deutschland und bürgerliche Mitgestaltung im weltweiten Internet diffamiert und diskreditiert werden.

 

Die Beantwortung der Fragen überlassen wir der subjektiven Beurteilung unserer Leser und der Redaktion von haGalil.

 

Mathias Tretschog - Pressesprecher Pax Terra Musica gGmbH & Medienagentur Manager4Business

Malte Klingauf - Geschäftsführer Pax Terra Musica gGmbH